IKZM
Integriertes Küstenzonenmanagement in Deutschland

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit


Umweltbundesamt - Für Mensch und Umwelt

Bundesamt fü Naturschutz

7 IKZM in den deutschen Küstenländern

7.3 Mecklenburg-Vorpommern

Die maritime Raumordnung hat die Aufgabe, Planungen so nachhaltig zu koordinieren, dass künftige Raumansprüche an die Meeresgebiete erfüllt werden und dabei auch die landseitigen Erfordernisse Betrachtung finden. Deshalb gibt es in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen das zweite verbindliche Landesraumentwicklungsprogramm, dessen Wirkungsgrad sich vom Küstenmeer über die Küstenzone bis an die landseitige Fläche erstreckt. Es bildet den rechtsverbindlichen Rahmen für das Integrierte Küstenzonenmanagement und erfüllt im Küstenbereich die Anforderungen eines IKZM-Plans.

Das Integrierte Küstenzonenmanagement betrachtet die Meeres- und Landseite der Küstenbereiche als funktionale Einheit. Das Ziel ist eine ganzheitliche Betrachtung der Küstenzone unter Einbeziehung aller relevanten Akteure, gesellschaftlichen Gruppen, Verwaltungsebenen und Politikbereiche.

Auf diese Weise kann das IKZM dazu beitragen, die unterschiedlichen Raumnutzungsansprüche und Entwicklungen in der Küstenzone konfliktarm und nachhaltig zu gestalten. In Anwendung dieses integrierten Ansatzes wurden in der Vergangenheit bereits die Entwicklungskonzeptionen der drei EU-geförderten Projekte Wismar-Bucht, Greifswalder Bodden und Odermündung (Kleines Haff, Peenestrom und Achterwasser) erarbeitet.