IKZM
Integriertes Küstenzonenmanagement in Deutschland

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit


Umweltbundesamt - Für Mensch und Umwelt

Bundesamt fü Naturschutz

4 IKZM in Deutschland

Fischkutter; Foto: © Bioconsult Schuchardt & Scholle GbRAuf Vorschlag des Bundesumweltministeriums (BMU) hat das Bundeskabinett am 22. März 2006 eine Nationale Strategie für ein Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM) beschlossen. Mit gleichzeitigem Bericht an die Europäische Kommission setzte die Bundesregierung damit die Empfehlung 2002/413/EG PDF / 114 KB des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2002 zur Umsetzung einer Strategie für ein integriertes Management der Küstengebiete in Europa um. Zur Vorbereitung der Strategie einschließlich Bestandsaufnahme gab das BMU und das Umweltbundesamt (UBA) im Herbst 2004 unter Beteiligung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) ein Forschungsvorhaben in Auftrag.

Die Strategie ist in enger Abstimmung mit den fachlich zuständigen Bundesressorts und den fünf deutschen Küstenländern unter Beteiligung der Öffentlichkeit und unter Einbeziehung aller betroffenen Akteure formuliert worden. Dazu wurde ein Arbeitskreis „Nationale IKZM-Strategie“ initiiert, der am 26. April und am 25. August 2005 getagt hat. Durch den Arbeitskreis konnte sichergestellt werden, dass die bestehenden Erfahrungen und bereits vorliegenden Beiträge Eingang in die nationale Strategie fanden. Zu Beginn des Jahres 2006 ist die nationale Strategie zwischen den Bundesressorts und mit den Küstenländern abgestimmt worden. Nach dem Kabinettsbeschluss im März 2006 erfolgte die Übermittlung an die EU-Kommission in Brüssel.

Am 27./28. April 2006 wurde die Strategie auf einer vom Bundesumweltministerium mit fachlicher Unterstützung des UBA und des BfN veranstalteten internationalen Tagung in Bremen der Öffentlichkeit und den Küstenakteuren vorgestellt. Dabei wurde über den zukünftigen IKZM-Prozess in Deutschland diskutiert.

Wichtige Handlungsstränge der Strategie sind:

Über den Stand der Umsetzung durch den Bund, die Länder, die Kommunen und sonstige Organisationen informiert der im März 2011 beschlossene und der EU-Kommission zugeleitete nationale IKZM-Bericht.